DIE KLEINE FREIHEIT

Ein musikalisch-literarisches Programm mit satirischen Liedern und Texten herausragender Autoren der 20er und 30er Jahre, u. a. von Julius Bramer, Leonello Cassucci, Fritz Grünbaum, Myra Gruhenberg-Straus, Friedrich Holländer, Jacob Jacobs, Jaroslav Jezek, Felix Josky, Erich Kästner, Karl Kraus, Fritz Levy, Beda Löhner, Walter Lindenbaum, Martin Niemöller, Kurt Tucholsky, Rudolf Nelson, Fred Raymond/Vesely, Otto Reutter, Shlomo Secunda, Otto Stransky, Jiri Wachsmann, Jan Werich.

“DIE KLEINE FREIHEIT” gewährt einen Blick zurück in die Umbruchszeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die 20er Jahre waren ein sehr musikalisches Jahrzehnt, das Nachtleben der „Goldenen Zwanziger“ bot alle denkbaren Musikarten an, und im Zuge dessen haben Jazz, Swing und Blues die Europäische Musik „revolutioniert“. Die Melodik, der Rhythmus und die Qualität der Texte erklären uns heute ihren Einfluss auf die Entwicklung der Theater-Musikgeschichte im Europa der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts und ihre dauerhafte Publikumswirkung. Die 30er Jahre waren zugleich auch das Jahrzehnt der unvergesslichen Liebeslieder. Viele der beliebten Klassiker, die wir heute kennen, entstanden in dieser Zeit. Die 1930er Jahre werden auch gerne als das Goldene Zeitalter des Radios beschrieben. Das Radio bildete den Mittelpunkt in jedem Haushalt mit Unterhaltung aller Art: Geschichten, Poesie, Nachrichten und vor allem viel Live-Musik. Aus dieser Zeit stammen auch die meisten s.g. Berliner Lieder, die in den 30er Jahren oft berühmter waren als die Künstler selbst.
Unter der Leitung von Dusan Robert Parisek singen, spielen und musizieren: Susanne Eisenkolb, Manfred Eisner, Antje Rietz, Oli Bott (Vibraphon), Harry Ermer (Klavier), Mark Szmelkin (Percussion).

Die Aufführung steht unter der Schirmherrschaft
des Botschafters Tschechiens SE PhDr. Tomas Kafka
und des Primators der Hauptstadt Prag MUDr. Zdeněk Hrib.

Das Kulturprojekt Prag-Berlin unterstützt: Botschaft der Tschechischen Republik, Deutsch-tschechischer Zukunftsfonds Prag, Magistrat der Hauptstadt Prag, Förderverein Erbe und Zukunft e.V., Förderverein für Bildung, Kultur und internationale Beziehungen Reinickendorf e.V.

Die Zahl der Plätze in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche
ist wegen Corona-Pandemie auf nur 150
begrenzt,
möchten wir höflich um eine verbindliche Anmeldung
bis zum 26. Oktober 2020, unter: dramaturgie@f-p-b.de b
itten.

WICHTIGE INFORMATION!
Die Erlaubnis für die genannte Veranstaltung gilt nur, wenn die Einhaltung der Hygienerichtlinien gewährleistet ist: Teilnehmer/innen müssen mindestens 1,5 Meter Abstand zu einander einhalten.
Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist ab einer Teilnehmerzahl von 100 Personen verpflichtend und weiter sind wir dazu verpflichtet, eine Anwesenheitsdokumentation zu erstellen.

Sommer, Sonne, Jazz und Poesie

„Ich lieg‘ am Strand von Honolulu,
zwischen Seegras, Quallen und Seekuh
und schau den Wellen beim Baden zu…

mit
Rolf Römer (Saxophone, Bassklarinette)
Peter Kuhz (Gitarre)
Ute Francesca Kannenberg (Gesang, Texte)
Manfred Eisner (Texte, Gesang)

Texte und Musik von Arno Holz, Heinrich Heine, Marie Luise Kaschnitz, Günter Kunert, Christina Busta, Charles Baudelaire, Joachim Ringelnatz, Peter Rühmkorf, Ute Francesca Kannenberg, Manfred Eisner, Robert Gernhardt, Harry Grosch , Rainer Maria Rilke, Antonio Carlos Jobim, Rolf Römer, George Gerschwin , Fats Waller, Burt Bacharach u. a.

AUGENBLICKE AUGEN-BLICKE

Augenblicke der Poesie in Text und Ton

„Obwohl zum Innehalten die Zeit nicht ist, wird einmal keine Zeit mehr sein,
wenn man jetzt nicht innehält.“ (Christa Wolf)

DER AUGENBLICK – Der Augenblick des Anblicks – Momente des Entstehen
und Verschwindens, des Festhaltens und Loslassens, Momente des Staunens

Sehend und hörend erkennen wir in Augen-Blicken
die Momente unserer Zeitlichkeit;
Sehend und hörend unterscheiden wir
Gut und Böse, Notwendiges und Anderes,
spüren Trauriges und Heiteres

Manfred Eisner (Texte)
Rolf Römer (Saxophone/Bassklarinette)
Harry Ermer (Klavier/Chromonica)

Mit Texten und Tönen von:
Salli Sallmann, Samuel Beckett, Wislawa Szymborska, Jose-Luis Borges,
Henry Parland, Friedrich Hebbel, Stanislaw Jerzy Lec, Sophokles,
Georg Trakl, Kurt Schwitters, Ernst Jandl, Mark Strand, Durs Grünbein,
Rainer Maria Rilke, Friedrich Schiller, Daniil Charms, Erich Kästner,
Jean Paul, Gerhard Rühm, Gottfried Keller, Manfred Eisner, Rolf Römer u.a.

VON WÜNSCHEN, SEHNSÜCHTEN, HOFFNUNGEN

…und den Unwägbarkeiten des Lebens

„So oder nicht so ist das Leben –
und wenn es anders wäre, dann wäre es auch so oder nicht so“
Sinn im Unsinn ohne Sinn mit viel Sinn

mit
Anka: Gesang
Harry Ermer: Piano, Harmonika
Manfred Eisner: Texte

mit Texten von Quim Monzo, Stanislaw Jerzy Lec, Daniil Charms, Peter Hacks, Luigi Malerba, Robert Gernhardt, Ror Wolf, Joachim Ringelnatz,
Lutz Rathenow, Manfred Eisner, Etgar Keret, Christian Morgenstern u.a.

ROTER WEIN UND ROTES HERBSTBLATT

ROTER WEIN UND ROTES HERBSTBLATT
und rot ist die Liebe

… über die Freuden und Laster im (nicht nur) herbstlichen Dasein

mit
Manfred Eisner: Texte
Rolf Römer: Saxophone / Bassklarinette
Harry Ermer: Klavier / Chromonica

mit Musik und Texten von:
Mascha Kaléko, Robert Gernhardt, Jacques Prévert, Peter Hacks,
Ernst Jandl, Manfred Eisner, Ror Wolf, Marita Thomas, Günter Nehm,
Erich Kästner, Heinrich Heine, Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht,
Theodor Fontane, Rolf Römer, Joseph Cosma u.a.

 

Reservierung:   030 | 890 46 100

MÖGE DES HIMMELS BLÄUE NOCH EIN BISSCHEN LÄNGER WÄHREN

Die Mannigfaltigkeit der deutschsprachigen Dichtkunst unverschämt subjektiv ausgewählt

Die unterschiedlichsten Stile treffen aufeinander, im Mittelpunkt steht jedoch fast immer der Mensch –
das menschliche Dasein mit all seinen Tücken, Lieben, traurigen und hoffnungsvollen Momenten.
Das Lachen und das Weinen gehen oft Hand in Hand.

„Ob heut Nacht dein Feind stirbt oder du,
in beiden Fällen, Bruder, hast du Ruh.“
(Peter Hacks)

Rolf Römer (Saxophone/Bassklarinette)
Manfred Eisner (Texte)

Texte von Heine, Eichendorff, Gernhardt, Brecht, Kirsch, Rilke, Kästner,
Mühsam, Fried, Lasker-Schüler, Hacks, Schwitters, Ringelnatz, Eisner, Rössiger, Erhardt, Pastior, Storm, Wiemer, Domin, Rühmkorf, Rühm,
Jandl, Kaléko u. a.

MÖGE DES HIMMELS BLÄUE NOCH EIN BISSCHEN LÄNGER WÄHREN

Die Mannigfaltigkeit der deutschsprachigen Dichtkunst unverschämt subjektiv ausgewählt

Die unterschiedlichsten Stile treffen aufeinander, im Mittelpunkt steht jedoch fast immer der Mensch –
das menschliche Dasein mit all seinen Tücken, Lieben, traurigen und hoffnungsvollen Momenten.
Das Lachen und das Weinen gehen oft Hand in Hand.

„Ob heut Nacht dein Feind stirbt oder du,
in beiden Fällen, Bruder, hast du Ruh.“
(Peter Hacks)

Rolf Römer (Saxophone/Bassklarinette)
Manfred Eisner (Texte)

Texte von Heine, Eichendorff, Gernhardt, Brecht, Kirsch, Rilke, Kästner,
Mühsam, Fried, Lasker-Schüler, Hacks, Schwitters, Ringelnatz, Eisner, Rössiger, Erhardt, Pastior, Storm, Wiemer, Domin, Rühmkorf, Rühm,
Jandl, Kaléko u. a.

Gebratener Specht im Erdloch

Gebratener Specht im Erdloch
(mit Champagnerbrand und
Kreuzotterschaum abgeschmeckt)

Vom Essen und Trinken – allein und in Geselligkeit

„Wenn man die Wahl hat zwischen Austern und Champagner
so pflegt man sich in der Regel für beides zu entscheiden.“
(Theodor Fontane)

aufgetischt von:

Ute Francesca Kannenberg (Gesang)
Manfred Eisner (Texte)
Rolf Römer (Saxophone/Bassklarinette)
Harry Ermer (Klavier/Chromonica)

mit Texten und Tönen von Ror Wolf, Joachim Ringelnatz, Robert Gernhardt,
Erich Kästner, Bertolt Brecht, Salli Sallmann, Christian Morgenstern, Peter
Hacks, Theodor Fontane, Wolfgang Bächler, Fritz Eckenga, Manfred Eisner,
Rolf Römer, Joe Zawinul, Henry Mancini, Friedrich Hollaender, Trude Herr
u. a.

Belina – Music for peace (Tipp)

Auf Bitte eines lieben Kollegen und Freundes teile ich hier den Aufruf zur Unterstützung an einem wunderbaren Projekt über die Sängerin BELINA.

Alle weiteren Infos erfahren Sie auf der Startnext-/Crowdfunding-Seite.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Sommer, Sonne, Jazz und Poesie

„Ich lieg‘ am Strand von Honolulu,
zwischen Seegras, Quallen und Seekuh
und schau den Wellen beim Baden zu…“

mit
Harry Ermer (Klavier, Chromonica)
Rolf Römer (Saxophone, Bassklarinette)
Manfred Eisner  (Texte, Gesang)
Ute Francesca Kannenberg (Gesang, Texte)

mit Texten und Tönen von Thekla Lingen, Robert Gernhardt, Paul Boldt, Heinrich Heine, Volker von Törne, Joachim Ringelnatz, Ute Francesca Kannenberg, Michael Schönen, Salli Sallmann, H.C. Artmann, Ernst Jandl, Peter Rühmkorf, Manfred Eisner, Theodor Storm, Ror Wolf, Fritz Eckenga, Harry Ermer, Rolf Römer, George Gershwin, Antonio Carlos Jobim u.a.